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Eröffnung der Prinz Maximilian zu Wied Halle

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Ein großer Meilenstein in der Geschichte des Zoo Neuwied:
Die neue Prinz Maximilian zu Wied Halle

Das größte Bauprojekt der Neuwieder Zoogeschichte ist fertig gestellt: Die Prinz Maximilian zu Wied Halle. Sie ist im Herzen des Zoos entstanden und soll mit ihrem Namen an den berühmten Sohn der Stadt Neuwied erinnern,  den es als Zoologen und Naturforscher unter anderem nach Brasilien zog. Schwerpunktmäßig sind in der Halle südamerikanische Tiere eingezogen. Insgesamt 13 Gehege für über 20 verschiedene Tierarten wie z.B. Tapire, Ameisenbären und verschiedene Affenarten sowie ein Nachttierbereich sind in dem lichtdurchfluteten Gebäude entstanden.

Blick auf die Tapir-Anlage und die Prinz Maximilian zu Wied Halle


Die Kosten für dieses Haus belaufen sich auf insgesamt 3,5 Mio. €. Damit ist es das größte Bauprojekt in der Geschichte des Zoo Neuwied. Zu der Halle gehörten zwei weitere Bauabschnitte: die neue Straußenanlage und der neue Huftierstall. Diese waren bereits vor Baubeginn der Prinz Maximilian zu Wied Halle abgeschlossen. Für die Gesamtkosten der drei Abschnitte von 4,2 Mio. € gewährte das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss von 2,6 Mio. € und die Stadt Neuwied einen Zuschuss von 410.000 €. Dies bedeutet, dass der Förderverein Zoo Neuwied e. V. als Träger der Einrichtung rund 1 Mio. € aus Spendengeldern und vielen Eigenleistungen aufbringen musste.

Der Abriss des alten Huftierstalls und Niederaffenhauses erfolgte im Frühjahr 2016. Der Komplex war in die Jahre gekommen, sodass eine Renovierung unwirtschaftlich gewesen wäre und der Abriss der einzig logische Schritt war. Im Rahmen des Neubaus wurde auch das Zoorestaurant erweitert. Ein neuer Raum ist hinzugekommen, der auch für Feiern gebucht werden kann und von dem aus ein Fenster einen direkten Blick in die neue Halle ermöglicht.
Der Spatenstich erfolgte am 13. Juli 2016. Im Beisein der Presse und einigen Mitgliedern des Fördervereins stellten der Vereinsvorsitzende, die Zooleitung und die Architekten das Bauprojekt vor. Im Anschluss wurden die Erdarbeiten ausgeführt, Leitungen verlegt, Fundamente gegossen, Wände gesetzt, usw. Der kalte Winter 2016/2017 sorgte dann allerdings für eine kurze Verzögerung der Bauarbeiten. Bei den extremen Minusgraden waren keine Beton- bzw. Bodenarbeiten möglich. Als alle Wände standen und die Unterkonstruktion für das Dach inklusive der großen Lichtpyramide gesetzt waren, konnte am 05. April 2017 Richtfest gefeiert werden.

Danach wurden die Fenster und Türen eingesetzt, elektrische Leitungen verlegt, Lüftung und Heizung eingebaut, bevor das Gebäude einen Anstrich in frischen Grüntönen erhalten hat. Der Innenausbau der Gehege erfolgte komplett in Eigenleistung des Zoos. Gemeinsam gestalteten Zoo-Handwerker und Tierpfleger die Rückwände mit Baumstämmen oder Kunstfelsen, brachten Klettermöglichkeiten für die Tiere ein und bauten Hütten oder Schlafhöhlen.

Anfang August 2018 konnten dann die ersten Bewohner einziehen. Zwergmaras, Sumpfmeerschweinchen, Totenkopfäffchen, Tapire und viele mehr haben dort ihr neues Zuhause gefunden. Im Nachttierbereich sind Fledermäuse, Nachtaffen und Wickelbären zu sehen. In diesem Teil der Prinz Maximilian zu Wied Halle leuchtet tagsüber blaues Mondlicht, sodass es für die Tiere dort Nacht ist und sie aktiv sind. Wenn es draußen dunkel wird, geht in diesem Bereich die „Sonne“ auf und mit hellem Licht wird der Tag simuliert.

Flachlandtapir in seinem Wasserbecken


Mit der Eröffnung am 23. August 2018 wurde die Prinz Maximilian zu Wied Halle den Besuchern zugänglich gemacht. Nicht nur im Sommer, sondern auch wenn das Wetter mal ein wenig durchwachsen ist, gibt es dort viel zu entdecken: Ob vor dem Gehege oder auf einem Steg über den Gehegen, der einen fantastischen Rundblick durch die Halle ermöglicht. 

Brauner Klammeraffe

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