Gecko-Expedition ins Exotarium
Einladend warm empfängt das Exotarium im Zoo Neuwied Besucher, die während ihres winterlichen Zoobesuches hier eintreten. Neben einigen Wirbellosen und Amphibien gibt es hier vor allem Reptilien zu bestaunen. Von den mehr als 40 Arten schinden vor allem Krokodilkaimane, riesige Netzpythons und die drachenähnlichen Leguane Eindruck bei den Besuchern. Viele kleinere Arten hingegen finden weniger Beachtung – völlig zu Unrecht, findet David Otte: „Ich finde, es ist gerade das Tolle an den großen, naturnah gestalteten Terrarien hier im Exo, dass die Tiere eben nicht auf dem Präsentierteller sitzen, sondern wie im natürlichen Lebensraum mit der Umgebung verschmelzen. Man muss sich Zeit nehmen um sie zu entdecken, ein bisschen wie in einem Wimmelbuch. Wenn man dann eine kleine, gut getarnte Echse auf einem Ast sitzen sieht, freut man sich besonders, weil sich die Geduld ausgezahlt hat. Bei einem Zoobesuch mit Kindern kann man daraus einen kleinen Wettstreit machen.“ Besonders schwer zu entdecken, weil sie als überwiegend nachtaktive Echsen tagsüber meist bewegungslos verharren, sind Geckos. Während viele Reptilien die Menschen zwar faszinieren, ihnen aber auch ein wenig unheimlich sind, sind Geckos mit ihren großen, runden Augen und kurzen Schnauzen den meisten Menschen sympathisch. Trotzdem - oder gerade [...]










