Freud und Leid liegen nah beieinander
Neuer Berberlöwe im Zoo Neuwied, schmerzlicher Abschied Freudige und traurige Nachrichten liegen im Zoo Neuwied derzeit eng beieinander. Auf Empfehlung des EAZA Ex-situ Programms (EEP) ist bereits Mitte Januar ein neuer Berberlöwen-Kater eingezogen. Der 11-jährige „Julius“ kommt aus dem ZooParc Overloon in den Niederlanden, wo er zuletzt mit seinen drei Brüdern gewohnt hat. Julius durfte die ersten Tage in Ruhe im Innengehege ankommen und die Tierpfleger kennenlernen. Eigentlich hätten Julius und die Löwin „Zari“ in den nächsten Wochen zusammengelassen werden sollen, um als kleines Rudel die Anlage zu bewohnen. Dazu ist es leider nicht mehr gekommen. Denn kurz nach der Ankunft des neuen Katers veränderte sich unerwartet der Gesundheitszustand der 14-jährigen Löwin. Zootierärztin Lisa Kosber erklärt: „Zari litt plötzlich unter massiver Atemnot, und trotz intensiver Diagnostik und tiermedizinischer Versorgung gab es keine Aussicht auf Besserung. Unser oberstes Ziel ist es immer, Leiden zu verhindern.“ Aus diesem Grund wurde Zari vergangene Woche leider euthanasiert. „Die Entscheidung zur Euthanasie ist uns nicht leichtgefallen, war in diesem Fall jedoch der einzig verantwortungsvolle Weg. In der pathologischen Untersuchung fand man einen besonders bösartigen Tumor in Zaris Lunge. Sie war leider unheilbar krank.“ Der Berberlöwe, auch Atlaslöwe genannt, gilt in [...]










