Mehr Schlamm für die Flamingos
Die erste Tieranlage, die Besucher des größten Zoos von Rheinland-Pfalz begrüßt, ist das Gehege der Rosaflamingos. Gleich hinter dem Kassenbereich liegt die offene Anlage mit dem Teich – die Flamingos halten sich jedoch meist eher im hinteren Teil der Anlage auf. Vogelkurator Maximilian Birkendorf weiß, warum: „Das Wasserbecken hier vorne hat für die Flamingos keinen wirklichen Wert. Da es sich nicht um einen Naturteich handelt, finden sie hier keine Nahrung. Flamingos sind darauf spezialisiert ihre Nahrung mit ihrem Seihschnabel aus dem Wasser zu filtern, hauptsächlich Kleinstlebewesen. Bei uns bekommen sie ersatzweise spezielle Schwimmpellets, die wir aber in großen Schalen anbieten. Ansonsten hätten wir in dem großen Teich immer Probleme mit Futterresten, die dort zu gammeln beginnen und ein hygienisches Problem darstellen würden.“ Auch von der Nahrungsaufnahme abgesehen nutzen die langbeinigen Vögel den Teich kaum: „Zwar halten sich Flamingos auch aus anderen Gründen als zum Fressen im Wasser auf, balzen und paaren sich bevorzugt dort und bauen ihre Schlammnester am oder im Wasser, aber dazu brauchen sie flache, schlammige Gewässer. Der Teich ist dafür zu tief und zu klar. Deshalb wird hier jetzt umgebaut“, kündigt der Kurator an. Der aktuell vorhandene Schlammbereich der Flamingoanlage ist zu [...]









